Unsere Projekte

 

Ersatzbeschaffung Videolaryngoskope:

Im Zuge eines bayernweiten Rückrufs von Videolaryngoskopen kam es zu einer erheblichen Einschränkung bei der leitliniengerechten Sicherung des Atemweges. Diese Situation bedeutete ein erhöhtes Risiko für Patientinnen und Patienten, insbesondere in zeitkritischen Notfallszenarien.

Die notwendige Ersatzbeschaffung zog sich über einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren hin. In dieser Übergangsphase war eine adäquate Ausstattung des Rettungsdienstes nicht durchgehend gewährleistet.

Dank gezielter Spenden konnte der Verein kurzfristig und unbürokratisch helfen: Der Rettungsdienst in Bamberg sowie der Rettungsdienst in Scheßlitz wurden jeweils mit einem modernen Ersatz-Videolaryngoskop ausgestattet. Dadurch ist es wieder möglich, entsprechend den geltenden Leitlinien zu arbeiten und ein hohes Maß an Patientensicherheit sicherzustellen.

Erweiterte medizinische Ausstattung für die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF)

An beiden Notarztstandorten wurden die Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) mit einem speziell konzipierten Sonderrucksack ausgestattet. Ziel dieses Projekts ist es, die medizinischen Handlungsmöglichkeiten der Notärztinnen und Notärzte bereits am Einsatzort deutlich zu erweitern und kritische Maßnahmen noch zielgerichteter durchführen zu können.

Der Sonderrucksack enthält zusätzliches medizinisches Material, das über die Standardausstattung hinausgeht. Dazu gehören unter anderem erweiterte Hilfsmittel zur Atemwegssicherung sowie spezielle Materialien zur Anlage schwieriger Gefäßzugänge. Diese Ergänzungen tragen dazu bei, auch in komplexen oder zeitkritischen Situationen schnell und sicher handeln zu können.

Ein zentraler Bestandteil des Sonderrucksacks ist zudem ein mobiles Ultraschallgerät. Dieses ermöglicht es, bereits am Einsatzort Arbeitsdiagnosen zu präzisieren und klinische Entscheidungen frühzeitig zu unterstützen. So kann beispielsweise ein Lungenkollaps (Pneumothorax) unmittelbar diagnostiziert werden, was eine schnelle und gezielte Therapie sowie die Auswahl der geeigneten Zielklinik erheblich erleichtert.

 

Inhalt: Mobiles Ultraschallgerät, Portnadeln, Bougie, etc.

Teilnahme an der PRINCESS-2-Studie

Wir werden an der PRINCESS-2-Studie, die sich mit der präklinischen Kühlung von Patientinnen und Patienten nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand befasst, teilnehmen. Ziel ist es, durch einen frühzeitigen Temperaturmanagement-Ansatz die neurologischen Outcomes nach Reanimation weiter zu verbessern.

Weitere Informationen zu Studiendesign und Ablauf folgen in Kürze; der Start des Projekts ist für das Frühjahr 2026 geplant.

©Notfallmedizin Bamberg e.V.

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